„Kreativität ist die Intelligenz, die Spaß hat." Albert Einstein

Neben der außergewöhnlichsten Art der Kreativität, die wir alle mit berühmten Personen aus Kunst, Kultur und Wissenschaft verbinden, gibt es noch andere Formen der Kreativität. 

Was also ist Kreativität?

Bereits 1950 verwendete Guilford den Begriff Kreativität für eine außergewöhnliche Problemlösung. Dabei ging es um neue und originelle Möglichkeiten und Ideen. Bereits seit noch längerer Zeit beschäftigen sich Menschen mit den Themen Inspiration und Kunst. 

Sprachlich lässt sich Kreativität unter anderem auf das lateinische Wort creāre zurückführen und bedeutet: ‘(er)schaffen, (er)zeugen, (er)wählen.

Außergewöhnlich kreative Leistungen werden häufig erst als solche benannt, wenn sie sich deutlich von bisherigen Normen abheben und beispielsweise ganz neue Gestaltungsformen nutzen oder Theorien aufstellen. Doch ist Kreativität nur bei Genies wie Albert Einstein und Pablo Picasso festzustellen? Was könnte Kreativität denn noch bedeuten? 

Welche Formen von Kreativität kennen wir?

Das Spiel von Kindern, die Freude am Gestalten im Handwerk oder auch die Suche nach neuen Ideen und Lösungen im Alltag beruhen auf unauffälligere Weise auf kreativen Prozessen. Es gibt viele Geschichten darüber, dass auch große Erfinder Lösungen fanden oder wichtige Impulse durch Assoziationen in einem ganz anderen Kontext erhielten. Von Newton, dem ein Apfel auf den Kopf fiel und August Kekulé, dem im Traum eine Schlange die Idee für die Ringstruktur des Benzols aufzeigte. Ein Wechsel der Perspektive und das buchstäbliche Verlassen der nicht lösbaren Situation, die unser Denken einengt, kann also als Stein des Anstoßes wahre Wunder wirken. Neben der Originalität gibt es noch andere Aspekte von Kreativität, die uns Menschen ansprechen. Es ist das Aufgehen in einer Tätigkeit, die scheinbare Leichtigkeit und die Freude, die wir an Menschen im kreativen Tun beobachten. 

Wie entsteht Kreativität?

Wenn wir Kreativität als eine kognitive Funktion betrachten, lassen sich die einzelnen Denkprozesse und der dabei stattfindende Ablauf beschreiben. Unterschieden wird zwischen konvergentem Denken, dies sind Denkstrategien bei klarem Problem für die es genau eine Lösung gibt, und dem divergenten Denken. Beim divergenten Denken suchen wir nach unterschiedlichsten Ideen und denken quasi in alle Richtungen. Dabei gibt es oft keine eindeutige Lösung. Diese Art des Denkens benötigt Zeit und läuft oft unbewusst weiter. Sie führt dann zeitversetzt zu überraschenden Impulsen und Ideen. Kreativität entsteht durch ein Zusammenwirken dieser zwei Denkstile. Denn auch wenn wir viele Ideen finden, wird die kreative Problemlösung erst möglich durch eine Auswahl aus der Fülle von Möglichkeiten.

Wie lässt sich Kreativität fördern?

Das Wissen um Prinzipien des kreativen Prozesses und die Anwendung verschiedener Methoden helfen bei der Förderung kreativer Ideen und damit letztlich der Problemlösung. Dies wird sowohl in unterschiedlichen Coachings und Trainings, aber auch in Behandlungen und Therapien zur Erweiterung von Handlungsstrategien und im Umgang mit negativen Glaubenssätzen genutzt. Zu diesen Prinzipien von kreativen Prozessen zählen unter anderen Assoziationen, Analogien und Imaginationen. 

Welche Kreativitätstechniken gibt es?

Assoziationen werden in unterschiedlichen Kreativitätstechniken eingeübt und fördern durch die Verbindung unterschiedlichster Gedächtnisinhalte das Denken in neuen Zusammenhängen. Sie erweitern den Suchprozess bei Problemlösungen und sind dadurch vor allem bei der Ideengenerierung hilfreich. 

Ein Klassiker unter den Assoziationsübungen ist das Spiel Stadt-Land-Fluss.

Analogien nutzen Vergleiche, um vorhandenes Wissen auf neue Art zu verknüpfen und mittels Kontextveränderungen innovative Ideen zu finden. 

Für Vergleiche lassen sich andere Berufe, ein anderer Ort, oder auch ein Film nutzen. Welche Aspekte entsprechen den Bestandteilen des Problems oder der Frage? Wo würden Sie auf einer Baustelle nach der Lösung suchen? Wer in Ihrem Orchester gibt den Ton an? Welche Sprichwörter fallen Ihnen ein?

Imaginationen, wie beispielsweise die Wunderfrage, ermöglichen es, eigene Denk-blockaden auszusetzen. Durch die Einbettung in ein Wunder oder eine Geschichte werden neue Lösungsmöglichkeiten denkbar. 

Steve de Shazer nutzte die Wunderfrage, um mit einer bereits vorhandenen Lösung eine positive Beschreibung von Ressourcen und Möglichkeiten zu schaffen. Selbst lässt sich dies nutzen durch das Schreiben von Geschichten. Was wäre, wenn...?

Wozu können Sie Kreativität nutzen?

Vera F. Birkenbihl als bekannte Vertreterin von Kreativitätstechniken sah in der Plastizität des Gehirns und in den Möglichkeiten des Lernens die Chance des Menschen seine Kreativität zu fördern durch Nutzung und Training.

Wann gelingt es Ihnen Probleme auf neue Art zu lösen? Wann kommen Ihnen solche neuen und vielleicht ungewöhnlichen Ideen? Wie können Sie Ihre Kreativität entfalten?

Möchten auch Sie kreativ werden? Oder überlegen, was Ihnen Freude macht? 

Wann in ihrem (Berufs-)Alltag können Sie kreativ sein und sprühen vor Ideen?

Urheber Bild, Depositphotos: (c) Dmitry.Zimin

Neue Möglichkeiten führen uns Menschen zu neuen Ideen und Interessen. Wir passen uns an und nutzen vorhandene Möglichkeiten für unsere Pläne. Die Formulierung von Zielen erhöht die Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Umsetzung von Aufgaben und Plänen. Von großer Bedeutung ist es dabei, sich realistische Ziele zu setzen, diese klar auszuformulieren und bei der Umsetzung der Schritte zum Ziel fokussiert zu bleiben. 

Mit Zwischenzielen zur Zielerreichung

Um den realistischen Gehalt von Zielsetzungen zu bewerten, ist es hilfreich, sich innerer und äußerer Faktoren bewusst zu werden, die direkt oder indirekt Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung nehmen: 

Gelingt es, realistische Ziele zu setzen, ist die Chance groß, die Motivation nicht zu verlieren, während überhöhte, unrealistische Ziele frustrieren und zum Aufgeben verführen. Teilziele sind eine gute Möglichkeit, sich vor allem überwältigend oder überfordernd wirkenden Aufgaben schlussendlich dennoch guter Dinge stellen zu können. Dazu nutzen Sie kleinere, realistische Zwischenziele, die auf dem Weg zum großen Ergebnis umgesetzt werden.

Konkrete und messbare Ziele

Zur Formulierung von Zielen gibt es unterschiedliche Methoden, die hilfreich sein können, wie beispielsweise die SMART-Methode für konkrete und messbare Ziele oder ein Visionboard für Menschen, die mehr von Bildern angesprochen werden. 

Die SMART Methode erinnert an fünf Faktoren, die es zu klären gilt. 

Ziele sind im besten Fall:

Zielbilder

Wählen Sie bewusst ein Ziel oder eine Veränderung aus, die Ihnen wichtig ist, die Sie erreichen wollen. Warum wollen Sie dieses Ziel erreichen? Halten Sie schriftlich fest, was Sie wollen und wozu. Notieren Sie sich auch dazu, wie das Ergebnis aussieht. Je konkreter Ihr Bild, desto einfacher ist es sich selbst immer wieder an ein Ziel zu erinnern. 

Apropos Bild: Ein Visionboard kann genau dabei behilflich sein, sich das Ziel, vielleicht aber auch den Weg mit seinen einzelnen Schritten dahin sichtbar zu machen. Gemeint ist damit eine Art Plakatwand, an der Sie anheften, was ihr Ziel umfasst, was Sie dafür benötigen, welche Gedanken hilfreich sind, welche Emotionen Sie mit dem Ziel verbinden, Fotos oder Zeichnungen von den zu Erreichenden oder auch motivierenden Sprüchen können verwendet werden.

Fokus auf das Ziel beibehalten

Kennen Sie das, Sie setzen sich Ziele und sind motiviert etwas zu verändern, fertig zu stellen oder zu erreichen und dann schleicht sich der Alltag ein? Und mit diesem eine Reihe von Ablenkungen und Hindernissen.

Jetzt ist es notwendig, den Fokus zu halten! Schon Konfuzius hat festgestellt: Wer zwei Hasen gleichzeitig jagt, wird keinen davon fangen!

Den eigenen Fokus zu halten, fällt leichter, wenn es ein sehr erstrebenswertes Ziel ist, wenn wir dabei Unterstützung haben und wenig Ablenkung. Neben alltäglichen Ablenkungen, wie der Versuch mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, dem eigenen Stress, sind vor allem mehrere sich vielleicht widersprechende Ziele ein Hindernis bei der Fokussierung. Wie immer gilt, es ist wichtig zu starten und aktiv zu werden. 

Eine Zeitplanung hilft ebenfalls und umfasst sowohl Zeit in Ihrem Tages- und Wochenplan festzuschreiben als auch Fragen wie z.B.: Bis wann soll das Ziel erreicht sein? Wer kann Sie bei Ihrem Ziel unterstützen und in welcher Zeit?

Nicht vergessen – belohnen Sie sich, das hilft, weiter am Ball zu bleiben. Ihr erster Tag war erfolgreich oder Sie haben einen ersten Schritt in Richtung Ihres Zieles gemacht? Freuen Sie sich darüber, notieren Sie Ihre Erfolge und belohnen Sie sich dafür. Feiern Sie mit Ihren Menschen, die Sie unterstützen, halten Sie kurz inne und tanken Kraft für die nächsten Aufgaben. So bleiben Sie dran.

Zielsuche

Was sind Ihre Ziele? 

Möchten Sie für sich neue Ziele finden oder ihre Ziele konkretisieren? 

(c) Bild von Bickel.

Die Anzahl der Möglichkeiten in unserem Leben scheinen stetig zuzunehmen. Wir haben mehr Handlungsspielraum, mehr Chancen zur Selbstbestimmung und damit auch mehr Entscheidungen zu treffen als ein Großteil aller Menschen in den Jahrhunderten vor uns. 

Freiheit und Verantwortung

Diese Freiheit geht einher mit mehr Verantwortung, mehr offenen Fragen und Überlegungen und anderen Denkleistungen, die wir für unsere Entscheidungen einsetzen.

Ergebnisse von Studien aus verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen wie der Psychologie, Hirnforschung, Soziologie und weiteren Forschungsgebieten untersuchen neben den kognitiven Aspekten auch emotionale und motivationale Beiträge zu und Folgen von Entscheidungen. Sie nutzen dazu unterschiedliche Erklärungsmodellen, was die Fülle an Entscheidungsoptionen mitbringt, und stoßen unter anderem auch auf folgende Erkenntnis: Ein Zuviel an Möglichkeiten bringt uns Menschen unter Druck.

Ein Zuviel des Guten, die Qual der Wahl

Ein Nebeneffekt der Erhöhung von Entscheidungsfreiheit und vor allem des (Über-) Angebots an Optionen ist eine zu beobachtende steigende Unzufriedenheit. Diese resultiert, so Bas Kast ("Ich weiß nicht, was ich wollen soll", Fischer, 2012) in Zusammenschau verschiedenster Studienergebnisse, aus folgenden Faktoren, die mit der Mehrauswahl an Möglichkeiten und der Erlaubnis, sich auch freier zu entscheiden, einhergehen:

Grundsätzlich geht es daher also darum, dass ab einer bestimmten Menge von Entscheidungsalternativen (Angeboten) eine Sättigung erreicht wird, da gerade genannte Empfindungen eintreten. Genannt wird dieser Effekt der Sättigung "Regenbogenphänomen", da er graphisch dargestellt die Kurve eines Regenbogens beschreibt: Unsere Zufriedenheit zeigt sich am größten bei einer mittleren Anzahl von Optionen und ist bei wenigen Optionen genauso gering wie bei einem Überangebot.

Angebote und Anforderungen

Nachzuweisen ist dies sogar in unseren Hirnregionen: Die "Regenbogenform" trat in Abhängigkeit der Auswahlgröße in Hirnregionen auf, welche dem Belohnungs-zentrum zuzuordnen sind. Bei steigenden Auswahlangeboten stieg die Erregung in eben diesen Zentren an, um beim Erreichen des "Überangebotes" wieder stark zu sinken. 

Doch weshalb wird ein Überangebot mit angesprochenen Folgen derart wahrgenommen? Dafür gibt es verschiedene Erklärungsansätze. Wer mehr Optionen hat, hat auch mehr "zu tun": Es müssen Daten gesammelt und Vergleiche angestellt werden, um entscheiden zu können. Das heißt mit mehr Angebot ist auch mehr Aufwand in Form von Informationsverarbeitung und Denkleistungen verbunden - eine einfach Kosten-Nutzen-Erklärung also. Ein weiterer Erklärungsansatz betrifft die Frage, ob unsere begrenzte Speicherkapazität dazu beiträgt, bei zu viel des Guten an Grenzen zu stoßen. Wir können damit nicht mehr umgehen, da dieses Zuviel eine Überforderung in der Verarbeitung darstellt. George Miller konnte vor Jahrzehnten bereits in Studien zeigen, dass unsere Kurzzeitspeicherkapazität auf sieben (plus/minus zwei) Informationseinheiten beschränkt ist. 

Zufriedenheit

Vielleicht ist es daher sinnvoll, sich in unserer Welt, in der alles schneller, größer, besser werden will, genau dies immer wieder vor Augen zu führen. Manchmal ist weniger doch mehr! Bei aller Notwendigkeit der individuellen Entscheidungsfreiheit natürlich - entscheiden wir uns doch einfach mal wieder für weniger und damit für die Zufriedenheit!

(c) Bild, Depositphotos, Jan Anders Gustav Sandvik

Mit Entscheidungen verbinden wir Freiheit und Zufriedenheit mit unserer Wahl, gleichzeitig können Entscheidungen schwierig sein. Wir müssen uns auch immer gegen etwas entscheiden. Wir alle treffen jeden Tag unzählige Entscheidungen - kleine und große, wichtige und weniger bedeutende, manche treffen wir rasch und fast automatisch, für andere nehmen wir uns viel Zeit und wägen die Argumente sorgfältig ab. Wie kommen wir zu unseren Entscheidungen? Was beschäftigt uns dabei und was kann dabei hilfreich sein?

Entscheiden – aber wie und wofür?

Wir alle sind ständig mit der Situation konfrontiert, uns entscheiden zu müssen. Während eine Vielzahl von Entscheidungen auch unbewusst ablaufen, beispielsweise denken Sie nicht darüber nach, ob Sie zuerst den rechten oder linken Socken anziehen - dennoch treffen Sie dazu eine Entscheidung, gibt es auch weit schwierigere Entscheidungen. So fordern uns große Entscheidungen dazu auf, Vor- und Nachteile abzuwägen, Konsequenzen und Risiken von Entscheidungen zu berücksichtigen. 

Auch emotionale Anteile fließen in die Entscheidungsfindung ein - vielleicht haben Entscheidungen Auswirkungen auf andere, vielleicht müssen wir Vernunft gegen Lustprinzip aufrechnen. Alles in allem also ein hochkomplexer Prozess! Entscheidungsfreiheit zu besitzen, vermittelt ein Gefühl von Selbstständigkeit, man besitzt damit Gestaltungsmacht. Wenn uns die Optionen jedoch zu viel werden oder wir uns nicht mehr in der Lage sehen, mit "gutem Gefühl" eine Entscheidung treffen zu können, führt Entscheidungszwang zu Überlastung und Überforderung. Immerhin hängt an jeder einzelnen Entscheidung die Gestaltung des weiteren Verlaufs und ist somit an Verantwortung geknüpft - für sich persönlich, für andere, für die Gesellschaft.

Gehirn oder Bauch? Kognition oder Intuition?

Viele unserer täglichen Entscheidungen treffen wir sehr rasch, spontan und teils auch wenig bewusst. Dies gelingt uns fast intuitiv, "aus dem Bauch heraus". Dazu greifen wir auf Erfahrungen, Denkroutinen, Vorurteile und unsere Gefühle zurück. Damit sparen wir Zeit, erleichtern den Ablauf unseres Alltags und können uns auf schwierige Aufgaben und wesentliche Entscheidungen konzentrieren. Gerade in gefährlichen Situationen sind rasche Entscheidungen wichtig und zweckdienlich für den Schutz unseres Lebens und unserer Gesundheit. Es sind dies Reaktionen aus den Teilen unseres Gehirns, die als entwicklungsgeschichtlich ältere Gehirnregionen bezeichnet werden. 

Diese raschen Entscheidungen sind aber nicht ausdifferenziert und damit fehleranfällig. Es ist daher sinnvoll, auch immer wieder ganz automatisierte Entscheidungen bei sich selbst wahrzunehmen und anzusehen. Wir alle reagieren auf ein lautes Geräusch, wie das einer Sirene, als deutliches Warnsignal. Dies ist im Straßenverkehr wichtig und dient dazu, Einsatzfahrzeugen die Möglichkeit zu geben rasch voranzukommen. Solch ein lautes Geräusch führt bei uns zu einer Aktivierung. Umgekehrt kann Stress dazu führen, dass wir hoch aktiviert sind und sehr schnell auf bereits weniger wesentliche Reize reagieren. 

Neben der Intuition gibt es noch viele andere Möglichkeiten Entscheidungen zu treffen. Manche Menschen setzen auf ihr Glück und Glücksbringer oder verlassen sich auf Zeichen, um ihren "Goldtopf am Ende des Regenbogens zu finden". Andere überlassen ihre Entscheidungen mehr dem Zufall, wie beim Würfeln und schließlich können wir Menschen auch unsere kognitiven Möglichkeiten nutzen, eigene Erfahrungen und das Wissen anderer zusammenfassen und Fakten abwägen.„Man darf sich auch von sich selber nicht alles gefallen lassen“.

Was also tun, um Entscheidungen konstruktiv zu treffen?

Die Planung von Entscheidungen und die Berücksichtigung der Auswirkungen auf uns und auf andere gelingt uns Menschen insbesondere dann besser, wenn wir nicht im Affekt reagieren, wie beispielsweise bei großer Angst, und unsere Grundbedürfnisse nach Nahrung, Sicherheit und sozialen Kontakten abgedeckt sind. Studien zeigen, dass sich bei Heißhunger das Einkaufsverhalten von Menschen deutlich verändert, da helfen dann Vorsätze und gute Argumente für eine gesunde Ernährung weit weniger. 

Eigene Entscheidungen sind immer auch verknüpft mit Verantwortung. Das Wissen um Einflussfaktoren kann uns dabei helfen, Entscheidungen zu treffen, dabei die Folgen für uns in Zukunft zu beachten und auch die Wirkung unseres Handelns auf andere Menschen nicht außer Acht zu lassen. Die Reflexion eigener wesentlicher Entscheidungen allein oder mit Hilfe anderer Personen kann dabei sehr hilfreich sein! Vielleicht ist es auch sinnvoll, sich in unserer Welt, in der alles schneller, größer, besser werden will, immer wieder vor Augen zu führen: Dass manchmal weniger doch mehr ist. 

Wie treffen Sie wichtige Entscheidungen?

(c) Bild, Depositphotos, BrianAJackson

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